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Vorschau auf Dezember 2020

Die meisten meiner Kundinnen und Kunden bereiten ihre Advents- und Weihnachtsaktionen bereits im Spätsommer und Herbst vor. Deshalb sind meine Dezember berufsmässig im allgemeinen eher ruhig – was man vom Privaten nicht behaupten kann: Mit dem Ortsverein bereiten wir alljährlich den Besuch des Samichlaus bei den Kindern des Dorfes vor und das Schulkind hat mindestens eine Weihnachtsfeier, wenn nicht mehrere, an denen ich natürlich als Zuschauerin teilnehme.

Beruflich arbeite ich die Rückstände im Büro ab, die sich während des beschäftigten Herbstes angestaut haben. Dann mache ich alles für den Jahresabschluss parat, das ich vorbereiten kann. Ich „putze“ meinen Computer und bereite ein paar Social Media-Postings für die nächsten Wochen vor. Und natürlich habe ich auch wieder ein paar schöne Kundenaufträge in der Pipeline, unter anderem das nächste Blog für L’Atelier du Fromage und der Übersetzungsstart der Website für La Cave de Reverolle.

Ich fühle mich so wahnsinnig privilegiert, immer wieder über zwei meiner Lieblingsthemen, Käse und Wein, schreiben zu dürfen!

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Weshalb ich das Schreiben zum Beruf gemacht habe

Nachdem ich als Fünfjährige die Welt der Buchstaben entdeckt hatte, war für mich klar: Schreiben würde später mein Beruf werden.

Ich wählte mein Studium der Soziologie mit dem Ziel, Journalistin bzw. Fachautorin zu gesellschaftlichen und politischen Themen zu werden. Nicht zu schreiben, stand für mich niemals zur Debatte.

Ich studierte in Neuchâtel und liess mich nach meinem Abschluss gemensaam mit meinem Partner (und zukünftigen Mann) im Val-de-Ruz nieder. Danach war es eigentlich ein natürlicher Schritt, neben dem Schreiben auf Deutsch auch in diese Sprache zu übersetzen.

Obwohl ich seit 30 Jahren in der Romandie lebe, schreibe ich immer noch am Liebsten auf Deutsch. In meiner Muttersprache kann ich mich einfach am besten und präzisesten ausdrücken.

Und jetzt, 20 Jahre nach meinem Start in die Selbständigkeit, habe ich das wunderbare Privileg, mich auf Texte und Übersetzungen konzentrieren zu können, die mich vom Thema her interessieren.

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Wie ich effizient bleibe

Als Mutter, Unternehmerin und in allen möglichen Projekten in unserer Gemeinde engagiert, ist es unabdinglich, dass ich mich felsenfest organisiere, um einigermassen effizient zu bleiben. Sonst verzettle ich mich ständig und erreiche am Ende kein einziges meiner Ziele.

Ich glaube ich habe Hunderte von to-do-Listen und Checklisten 🙂

Im Ernst: Ohne meine Todo-Liste wäre ich verloren! Jeden Morgen, sobald mein Kind sich auf den Weg gemacht hat, setze ich mich als erstes hin, hake Erledigtes ab und bestimme die Prioritäten des Tages.

Ende Woche mache ich einen Wochenrückblick, schreibe auf, was ich alles geschafft habe. Sonst bin ich schnell frustiert, weil ich eine Person bin, die sonst immer nur sieht, was sie alles nicht geschafft hat. Und natürlich trage ich fortlaufend neue Termine und Deadlines in meine Agenda ein (die übrigens ganz altmodisch aus Papier ist).

Auch am Monatsende mache ich einen Rückblick und eine Standortbestimmung, wobei ich hier vor allem meine langfristigen Ziele und Projekte im Auge behalte, die sonst gerne im Alltag untergehen.

Persönliche Ziele, wohlgemerkt! Schliesslich geht es hier um mein Leben.